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Pädagogische Innovationen

Pädagogische Innovationen

Marchtaler Plan

Der Marchtaler Plan setzt wesentliche Gedanken der Montessori-Pädagogik und Ansätze der Reformpädagogen Peter Petersen und Celestin Freinet in eigener Weise um. Ziel des Marchtaler Plans ist ein ganzheitliches Konzept, das im Wesentlichen die umfassende Implementierung des Religionsunterrichts in die anderen Stunden beinhaltet. Das eigenständige Lernen und Lösen von Problemen hat nun durch die hohe Eigenaktivität und das „Be-Greifen“ einen explorativen Charakter. Außerdem werden lebensnahe Themen nicht mehr wie bisher in den einzelnen Fächern isoliert betrachtet, sondern vernetzt. Das bedeutet, dass dadurch die Wissenstransferfähigkeit sowie die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen und zu interpretieren deutlich erhöht wird.


Der Marchtaler Plan basiert im Wesentlichen auf vier Säulen:

Der Morgenkreis(MK)
Die Schülerinnen aller Jahrgangsstufen beginnen am Montag in der ersten Stunde mit ihrem Klassenlehrer gemeinsam die Woche. Der Morgenkreis kann sowohl Stilleübungen/Meditationen, Sinnschulungen und ethische Erziehung als auch aktuelle Themen wie Politik/Gesellschaft, eigenes Leben und Klassengemeinschaft etc. beinhalten.

Die Freie Stillarbeit (FSA)
Die Schülerinnen der
5. – 7. Jahrgangsstufe partizipieren an einer vorbereiteten Lernumgebung. Sie haben die Wahl in welcher Reihenfolge sie die Themen in einer ruhigen Atmosphäre bearbeiten wollen und können sich je nach Neigung, Begabung (aber auch Lust) entsprechend Zeit dafür lassen. Über welches Thema sie sich anschließend prüfen (mündlich oder schriftlich) lassen wollen, ist Ihnen auch freigestellt.

Video ‚I Have A Dream‘

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Vernetzter Unterricht (VU)
Bei dem Vernetzten Unterricht werden die bisher vorherrschenden starren Fächergrenzen aufgehoben und eine ethische, soziale und v.a. religiöse Verknüpfung zu den anderen unterrichteten Bereichen hergestellt. So werden verschiedenste Themen aus der Lebenswelt der Schüler aus den unterschiedlichsten Sichtweisen durchleuchtet. Der Vernetzte Unterricht wird in zwei von vier fünften, zwei von vier sechsten und erstmalig dieses Jahr in einer siebten Klasse angeboten.

Fachunterricht (FU) :
Nachdem sich nicht alle Inhalte zum Selbststudium eignen, werden
diese im gewohnten Fachunterricht den Schülerinnen vermittelt.


Gebundene Ganztagesklasse: weiterführende Informationen


Stärkenförderung/Lernen lernen:

Wir arbeiten mit dem von uns entwickeltem und stets aktualisiertem Konzept „Lernen lernen“.

  • Wir fördern das Zusammenwirken der Fächer mit Schwerpunkten in den einzelnen Jahrgangsstufen.
  • Ab der 5. Jahrgangsstufe vermitteln wir in einer Kombination aus Projekttagen und Projektstunden grundlegende Lern- und Arbeitstechniken, welche bis zur 9. Klasse kumulativ intensiviert und spezialisiert werden.
  • Medienkritik, Medienkunde, Mediengestaltung und Nutzung modernster Medien befähigen unsere Schülerinnen zu einem aufgeklärten und kompetenten Umgang mit Medien
  • Im Mittelpunkt des Lions Quest-Unterrichts steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen der Schülerinnen. Sie werden von uns unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, aber auch Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Des Weiteren wird ihnen geholfen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und im Zuge dessen konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade in die Pubertät gehäuft auftreten, zu finden.  Es soll den Jugendlichen zusätzlich dabei helfen, ein eigenes Wertesystem aufzubauen. An unserer Schule wird dieses Programm in den Projektstunden der 5.Klassen von ausgebildeten Lehrkräften im Wechsel mit dem Konzept des „Lernen lernens“ umgesetzt.

Wir bilden Lerntutoren aus.

Ausgewählte Schülerinnen höherer Jahrgangsstufen bieten Ihre Hilfe beim Wiederholen/Vertiefen des Stoffes in niedrigeren Jahrgangsstufen an.

Grundsatz:„Stärken stärken, Schwächen schwächen“

I.S.I.-Bericht vom Mai 2014